Notlage? Sofort-Hilfe für Ihre Praxis, rund um die Uhr:+49 (0) 431 57097097

Startseite / Arztpraxis in der Krise

Ratgeber

Arztpraxis in der Krise: Anzeichen und erste Schritte.

Eine wirtschaftliche Krise kommt in einer Praxis selten über Nacht. Meist gibt es Monate vorher Anzeichen, die im Alltag untergehen. Je früher Sie handeln, desto mehr Möglichkeiten bleiben.

Dieser Ratgeber richtet sich an Inhaberinnen und Inhaber sowie Praxismanagerinnen und Praxismanager von Arztpraxen, MVZ, Ärztehäusern, Zahnarztpraxen und Therapiepraxen. Er zeigt, woran Sie eine Krise erkennen, was Sie in den ersten Tagen tun können und wer Ihnen hilft.

Anzeichen

Frühwarnzeichen: Woran Sie eine Krise in der Praxis erkennen.

Einzelne Punkte sind noch kein Grund zur Sorge. Treffen mehrere gleichzeitig zu, sollten Sie die Lage genauer ansehen.

Häufig sind die Zahlen nicht das erste Signal. Ein erschöpftes Team, liegengebliebene Post oder Diskussionen unter den Partnern zeigen oft früher, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Erste Schritte

Was Sie in den ersten Tagen tun können.

Ein Überblick über die kommenden Wochen hilft mehr als ein Blick auf das vergangene Jahr. Stellen Sie zusammen, welche Zahlungen fällig werden und welche Einnahmen sicher sind. So sehen Sie, wie viel Zeit bleibt.

Öffnen Sie jede Post von KV, KZV, Kammer, Finanzamt und Bank und notieren Sie die Fristen. Eine verpasste Frist lässt sich später oft nur schwer oder gar nicht mehr aufholen.

Sammeln Sie die wichtigsten Unterlagen. Dazu gehören die aktuelle BWA, Kontoauszüge, offene Posten, Schreiben von Kostenträgern, die wichtigsten Verträge und eine Übersicht über das Team. Fehlt etwas, beginnen Sie mit dem, was da ist.

Sprechen Sie früh mit Ihrer Steuerberatung und Ihrer Bank. Wer offen informiert, bevor Zahlungen ausfallen, hat bessere Gesprächspartner als jemand, der erst nach einer Mahnung anruft.

Treffen Sie unter Druck keine großen Entscheidungen allein, zum Beispiel neue Kredite, Kündigungen oder den Verkauf von Praxisanteilen. Solche Schritte gehören in einen Plan.

Krisenmodus

Was eine Praxis in Not jetzt rettet.

Eine Praxis in Not braucht in den ersten Wochen vor allem drei Dinge: Zeit, Klarheit und ein Team, das mitzieht.

Zeit gewinnen Sie, indem Sie die Liquidität der nächsten Wochen planen und mit Bank, Vermieter und Lieferanten sprechen, bevor Zahlungen ausfallen. Viele Gläubiger sind zu Stundungen oder Ratenzahlungen bereit, wenn sie früh und mit belastbaren Zahlen informiert werden.

Klarheit entsteht, wenn alle Beteiligten mit denselben Zahlen arbeiten. Eine Übersicht über Umsatz, Kosten, offene Posten und fällige Zahlungen zeigt, wo die Praxis Geld verliert und welche Maßnahmen zuerst wirken. Bauchentscheidungen unter Druck verschärfen die Lage oft.

Das Team ist in einer Krise der wichtigste Stabilisator. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren, wenn etwas nicht stimmt. Wer offen sagt, wie die Lage ist und was jetzt geschieht, verhindert Gerüchte und Kündigungen im falschen Moment.

Erst wenn diese drei Punkte stehen, lohnt der Blick nach vorn: Welche Leistungen trägt die Praxis künftig, welche Kosten sinken dauerhaft, und braucht es eine neue Struktur, etwa eine Kooperation oder eine andere Rechtsform?

Ansprechpartner

Wer Ihnen in der Krise hilft.

Eine Praxis in der Krise braucht meist mehrere Fachleute. Wichtig ist, dass sie mit denselben Zahlen arbeiten und sich abstimmen.

Ihre Steuerberatung kennt Ihre Zahlen und klärt steuerliche Fragen, zum Beispiel zu Vorauszahlungen. Ihre Rechtsberatung prüft Verträge, vertritt Sie in Prüfverfahren und berät zu insolvenzrechtlichen Fragen. Ihre Bank entscheidet über Kreditlinien und Tilgungen.

Kassenärztliche und Kassenzahnärztliche Vereinigungen, Kammern und Berufsverbände bieten ihren Mitgliedern verschiedene Beratungsangebote an. Es lohnt sich, dort nachzufragen.

Die Praxisretter übernehmen das Krisenmanagement. Wir verschaffen uns einen Überblick, setzen Prioritäten und koordinieren die Beteiligten, bis die Praxis wieder stabil läuft. Steuerberatung, Rechtsberatung und Bank ersetzen wir nicht. Wir sorgen dafür, dass alle an einem Strang ziehen.

Für Spezialfragen arbeiten wir mit einem Netzwerk unabhängiger Partner zusammen. Dazu gehören Fachleute für Praxismanagement und Praxisbegehung, Steuerberaterinnen und Steuerberater sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Insolvenz

Wann eine Insolvenz zum Thema wird.

Viele Praxisinhaber schieben das Thema Insolvenz weg, bis es eng wird. Dabei hängt viel davon ab, früh zu wissen, wo man steht.

Ob und ab wann rechtliche Pflichten greifen, hängt unter anderem von der Rechtsform ab, etwa ob die Praxis als Einzelpraxis, als Berufsausübungsgemeinschaft oder als MVZ-GmbH geführt wird. Das klärt Ihre Rechtsberatung. Die Praxisretter leisten keine Rechtsberatung.

Der erste Weg ist meist die außergerichtliche Sanierung. Dabei vereinbart die Praxis mit Bank, Vermieter und weiteren Gläubigern neue Bedingungen, ohne dass ein Gericht beteiligt ist. Grundlage ist ein Sanierungskonzept, das zeigt, wie die Praxis wieder tragfähig wird. Gelingt das nicht, gibt es gerichtliche Verfahren, die eine Fortführung der Praxis ermöglichen können.

Eine Insolvenz bedeutet nicht automatisch das Ende der Praxis. Es gibt Verfahren, in denen die Praxis weiterarbeitet, zum Beispiel die Eigenverwaltung. Eine besondere Form davon ist das Schutzschirmverfahren, das nur offensteht, solange die Praxis noch nicht zahlungsunfähig ist. Welches Verfahren in Frage kommt, prüft Ihre Rechtsberatung. Wer früh handelt, hat mehr Wege zur Auswahl, auch solche ohne Insolvenzverfahren.

So arbeiten wir

So helfen Die Praxisretter.

Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 (0) 431 57097097. Schon im ersten Gespräch schätzen wir ein, wie dringend Ihre Lage ist.

Im Sofort-Check verschaffen wir uns einen strukturierten Überblick über Liquidität, Abrechnung, Team und Organisation und priorisieren die dringendsten Baustellen. Der Sofort-Check kostet 450 EUR. Beauftragen Sie uns danach, wird der Betrag vollständig angerechnet. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden.

Aus dem Sofort-Check entsteht ein Rettungsplan mit Maßnahmen, Verantwortlichen und Terminen. Wir begleiten die Umsetzung, bis die Praxis wieder stabil läuft. Bisher haben wir über 50 Praxen durch Notlagen begleitet.

Wie die Zusammenarbeit im Einzelnen abläuft, lesen Sie unter So helfen wir. Einen Überblick über alle Bausteine finden Sie unter Leistungen.

Fragen

Häufige Fragen zur Praxiskrise.

Sobald mehrere der genannten Anzeichen zusammenkommen oder Sie nicht mehr sicher sind, wie lange das Geld reicht. Je früher, desto mehr Möglichkeiten bleiben.

In den meisten Fällen ja. Ziel des Rettungsplans ist, dass die Versorgung Ihrer Patientinnen und Patienten weiterläuft, während die Ursachen behoben werden.

Der Sofort-Check kostet 450 EUR. Danach erhalten Sie ein transparentes Angebot für die vereinbarten Maßnahmen, bevor wir weiterarbeiten. Der Preis für den Sofort-Check wird in diesem Fall vollständig gutgeschrieben.

Nein. Wir arbeiten eng mit Ihrer Steuerberatung, Rechtsberatung und Bank zusammen und sorgen dafür, dass alle an einem Strang ziehen.

Bei der außergerichtlichen Sanierung einigt sich die Praxis direkt mit Bank und Gläubigern, ohne Gericht. Ein Insolvenzverfahren läuft dagegen unter Aufsicht eines Gerichts. Welcher Weg in Frage kommt, klärt Ihre Rechtsberatung. Wir unterstützen mit den Zahlen und dem Sanierungskonzept.

Alle Informationen behandeln wir vertraulich. Auf Wunsch schließen wir vor dem ersten Gespräch eine Verschwiegenheitsvereinbarung ab.

Jetzt handeln

Ihre Praxis steckt in der Krise?

Wir sind 24×7 erreichbar und melden uns innerhalb von 48 Stunden. Je früher wir sprechen, desto mehr Möglichkeiten bleiben.

Die Praxisretter sind ein Angebot der controlguide.med GbR, Kiel, Spezialist für Praxiscontrolling und Wirtschaftsberatung im Gesundheitswesen.